Molina verdankt seinen Namen den zahlreichen Mühlen, die in der Vergangenheit durch die WasserkraŌ verschiedener Quellen angetrieben wurden, denen auch die wunderschönen Wasserfälle des Parks entspringen.

Die ältesten Hinweise auf einen bewohnten Ort in Molina und seine Ursprünge im Zusammenhang mit der MühlentäƟgkeit gehen auf den 6. September 910 n. Chr. zurück, als König Berengar I. ein königliches Dekret erließ, durch das Bertelo, sein treuester Gefolgsmann, die Felder, Weinberge, Weiden und Wasserläufe, Wälder und die geschäŌigen Mühlen dieses Gebiets in Besitz nehmen sollte.

Ein Besuch in Molina bietet die Gelegenheit, eine entspannende Pause inmiƩen der Natur einzulegen und unvergessliche LandschaŌen zu entdecken: Das Dorf liegt miƩen im Grünen, in der MiƩe von drei Tälern, eingebeƩet zwischen steilen bewaldeten Hängen und schwindelerregenden, nackten Felswänden. Molina bewahrt auch heute noch die Merkmale eines miƩelalterlichen Dorfes und bietet die unterschiedlichsten Beispiele der typischen Architektur des westlichen Teils der Lessinischen Berge, die aus Quadersteinen und PlaƩen der “Scaglia Rossa”, dem in den örtlichen Steinbrüchen gewonnenen Sedimentgestein, besteht.