Prähistorisches Erbe: Mensch und Umwelt

Das Gebiet von Molina hat Menschen seit der AnƟke angezogen: Höhlen, Oberflächengewässer, die Vielfalt
an Pflanzen und Tieren, sowie der Reichtum an hochwerƟgem Feuerstein haben die Lessinischen Berge seit prähistorischen Zeiten zu einem von Menschen oŌ und gern aufgesuchten Ort gemacht.

Der Wasserfallpark ist reich an natürlichen Höhlen, in denen zum Teil bedeutende Spuren von Gruppen
nomadischer Jäger und Sammler aus der Zeit vor mindestens 100.000 Jahren gefunden wurden: zuerst
unsere „VeƩer“, die Neandertaler, und später die Sapiens (unsere Spezies), vor etwa 40.000 Jahren. Die “GroƩa di Fumane” (Höhle von Fumane), wenige Kilometer von Molina enƞernt, ist eine der wichƟgsten europäischen AusgrabungsstäƩen, in denen die Spuren untersucht werden, die von den beiden Menschenformen hinterlassen wurden.

Das Bewusstsein um die LeidenschaŌ unserer prähistorischen Vorfahren für dieses Gebiet ist auch der
Grund für das außergewöhnliche Erlebnis der „Prähistorischen Nächte“ die sich an junge moderne Sapiens zwischen 6 und 10 Jahren richten.

In den darauffolgenden Jahrtausenden, während des Neolithikums und der Metallzeit, wurden Felsvorsprünge als Behausungen, für BestaƩungen oder vielleicht, wie im Fall des majestäƟschen und landschaŌlich reizvollen „Coaloni“, als Aussichtspunkt auf das darunter liegende Tal und vorüberziehende Tiere genutzt.

Einige der Werkzeuge, die bei den Ausgrabungen in der Höhle von Fumane und an anderen Fundorten in der Gegend ans Licht gelangten, werden im Prähistorischen Paläontologischen Museum von Sant’Anna d’Alfaedo, im StädƟschen Museum für Naturgeschichte von Verona, im Archäologischen NaƟonalmuseum von Verona, im MUSE in Trento und in anderen italienischen und europäischen Museen auĩewahrt.